Geschichte des Neidhofes

Die erste Ansiedlung auf der Höhe war wohl der Neidhof (im 14. Jahrhundert erwähnt als „Nythoff"), den das Kloster als Schäferei einrichtete und später zum Klostergut erweiterte.

 

In seiner Nähe siedelten sich im Laufe der Zeit Bauern an, die ihre Anwesen, da Grund und Boden des Klosters Eigentum waren, gegen bestimmte Abgaben und Leistungen zu Lehen trugen.

 

Der zunächst in eigener Regie geführte Hof wurde im Jahre 1450 an einen Beständer in Zeitpacht übergeben. Gleichzeitig mit der Übernahme des Klostergutes bekam der Neidhöfer das Recht auf die Frondienste der Boxbrunner Lehensbauern, d.h. das Fronen geschah jetzt indirekt für das Kloster.

 

Auch als im Jahre 1518 die Zeitpacht in Erbpacht umgewandelt wurde, änderte sich daran nichts. Bis zum Jahre 1848 waren die Frondienste auf dem Neidhof üblich.